Kommunikation als Schlüssel zur Akzeptanz eines Batteriegroßspeichers

  • Kunde Energieversorgung Beckum (evb)

Unsere Kundin, die Energieversorgung Beckum (evb), realisiert in Beckum einen Großbatteriespeicher mit 20 Megawatt Anschlussleistung und 55 Megawattstunden Kapazität. Dieser entsteht in einem Mischgebiet aus Gewerbe und Wohnen. Obwohl das Vorhaben und dessen Nutzen technisch und energiewirtschaftlich unstrittig ist, sorgte es im direkten Umfeld für Verunsicherung. Anwohnerinnen und Anwohner äußerten Bedenken zu möglicher Lärmbelastung und gesundheitlichen Risiken – etwa durch Strahlung – sowie ein generelles Misstrauen gegenüber dem Vorhabenträger. Während die erste Infoveranstaltung sachlich und ruhig verlief, wendeten sich kritische Stimmen im Anschluss direkt an die Lokalpresse. Sie fühlten sich nicht gehört und wollten Antworten auf ihre Fragen zum Projekt. Eine emotional aufgeladene Debatte entwickelte sich und entfaltete sich auch im öffentlichen Diskurs. 

Vertrauen gewinnen, Akzeptanz schaffen 

Ziel war es, das Vertrauen der Anwohnerinnen und Anwohner in das Projekt und die evb als Vorhabenträgerin zu stärken, deren Ängste zu nehmen und so die Akzeptanz für das Speicherprojekt zu fördern, um die erfolgreiche Umsetzung des Projekts zu sichern. Dabei ging es der evb darum, nicht nur die technische und wirtschaftliche Notwendigkeit des Vorhabens zu vermitteln, sondern auch zu zeigen, dass moderne Speicherlösungen mit den Interessen der Nachbarschaft vereinbar sind. 

Planmäßiger Projektstart ohne Protest 

Die Wirkung war deutlich spürbar: Durch die Veranstaltung konnten wir ein tiefgreifenderes Verständnis des Projekts bei den Anwohnerinnen und Anwohner erreichen und ihnen Ängste und Vorurteile nehmen. Außerdem konnten wir unsere Kundin als erste Ansprechpartnerin für Fragen zum Projekt positionieren. Die Einbindung des sachverständigen Gutachters sorgte für Transparenz und Glaubwürdigkeit. Die meisten Anwohnerinnen und Anwohner, auch direkte Nachbarn, akzeptierten das Projekt nach dem moderierten Dialog. Die öffentliche Debatte in der Lokalpresse verebbte. Kritische Einzelstimmen konnten durch individuelle Gespräche besänftigt werden. Der Spatenstich im April 2025 verlief konfliktfrei – ohne Proteste oder Gegenöffentlichkeit. Der WDR griff das Projekt auf und berichtete in der „Lokalzeit Münsterland“ mit einem eigenen Videobeitrag.

 

“Unser Batteriespeicher ist das größte Infrastrukturprojekt in unserer Unternehmensgeschichte und ein wichtiger Meilenstein für uns als kommunaler Energieversorger. Dank der Beratung und Unterstützung des trurnit Pressewerks ist es uns gelungen, die Akzeptanz für das Projekt zu stärken und es planmäßig zu realisieren.  Das trurnit Pressewerk ist für uns ein verlässlicher Partner: fachlich versiert, flexibel und stets ansprechbar. Das Team aus erfahrenen Beraterinnen und Beratern unterstützt uns zuverlässig bei der strategischen Lösungsfindung und der schnellen operativen Umsetzung.” Dr. Daniel Dierich, Geschäftsführer der evb

Damit unterstützen wir.

  • Entwicklung eines umfassenden Kommunikationskonzepts zur Akzeptanzsicherung und Krisenprävention – inklusive kontinuierlicher Beratung über den gesamten Projektverlauf hinweg.

  • Analyse relevanter Zielgruppen sowie Erarbeitung passender Botschaften und Argumentationslinien für die interne und externe Kommunikation

  • Konzeption und Erstellung eines Projektflyers sowie Aufbau einer projektbegleitenden Website zur transparenten Information der Öffentlichkeit.

  • Entwicklung einheitlicher Sprachregelungen sowie Formulierungshilfen für eine konsistente Kommunikation gegenüber Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit.

  • Erarbeitung von Textbausteinen, Präsentationen, Gesprächsleitfäden und Handreichungen für Gespräche mit Verwaltung und städtischen Gremien.

  • Inhaltliche Begleitung und Aufbereitung des sensiblen Anwohnerdialogs – inklusive Konzeption, Aufbau und Erstellung von Präsentationen sowie Beratung bei der organisatorischen Ausgestaltung.

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