Preiskommunikation ist ein Dauerläufer

Je stärker die Marke und desto höher die Transparenz, umso eher akzeptieren Verbraucher:innen höhere Preise. Auch die Bindung wächst mit zunehmendem Vertrauen. Das ist bei Strom, Gas und Wärme nicht anders als bei Mode- oder Lifestyle-Produkten. Dass Sie der richtige, weil fairer und wertvoller, Energiepartner sind, müssen Ihre Kunden lernen – durch persönliche Kontakte, Serviceleistungen und Kommunikation. Dafür eignen sich neben Pressearbeit auch die Jahresrechnung und andere Wege zum Kunden, ob Kundenmagazin, Newsletter, die Website oder Social Media. Informieren Sie über die gedeckelte EEG-Umlage, die bundesweite Angleichung der Netzentgelte, die Entwicklung des CO2-Preises, die Herausforderungen der Energiewende und Ihre Beiträge zum Klimaschutz.

Der 15. Oktober ist mittlerweile ein Fixtermin im Kalender der Medien: Denn da werden die Höhe der Abgaben und Umlagen für das Folgejahr durch die Bundesnetzagentur bekannt gegeben. Danach klingeln die Journalisten bei Energieversorgern in ihrem Verteilungsgebiet. Für 2022 steht die EEG-Umlage durch das Corona-Konjunkturpaket bereits fest: Sie sinkt und liegt bei 6,0 Cent pro Kilowattstunde. Verdeutlichen Sie Ihren Kundinnen und Kunden auf sympathische und verständliche Art, wofür die Umlagen und Abgaben verwendet werden – aber auch, dass Sie als Lieferant deren Höhe nicht beeinflussen können. Erklären Sie, was die Netzentgelte mit der Energiewende zu tun haben und warum auch die zunehmende Digitalisierung Investitionen in den Ausbau der Stromnetze erfordert. Zeigen Sie – zum Beispiel im Rahmen von Pressemitteilungen zu Baustellen – auf, wo und wie viel Sie in Ihre Netze als Beitrag für eine langfristig hohe Versorgungsqualität stecken und wo die Tücken dabei liegen. Dadurch werden auch Ihre Rolle und Ihre Leistung deutlich.

CO2-Preis und Klimawandel

Die Höhe des 2021 von der Regierung eingeführten CO2-Preises ist bis 2025 definiert. Danach soll sich der Preis am freien Markt bilden: Das legt das Brennstoffemissions-Handelsgesetz, kurz BEHG, fest. Dieses Gesetz soll dazu beitragen, auch Treibhausgase im Gebäude- und Verkehrssektor zu senken. Gleichzeitig soll es Verbraucherinnen und Verbraucher motivieren, CO2 einzusparen oder auf alternative Technologien umzusteigen. Informieren Sie Ihre Kundinnen und Kunden über die Hintergründe und erklären Sie so die vielleicht erforderlichen Preiserhöhungen. Können Sie die Erhöhung durch gezielte Beschaffung abpuffern? Sprechen Sie über Ihren Einsatz! Zeigen Sie, dass Sie das ganze Jahr an Ihre Kundinnen und Kunden denken. Das können Sie zum Beispiel auch über eine Pressemitteilung, in der Sie Ihren Kund:innen raten, die Gasabschläge anzupassen, um hohe Nachzahlungen am Jahresende zu vermeiden. Für das lange, kalte Frühjahr 2021 können Sie schließlich nichts! Informieren über die spürbaren Folgen des Klimawandels jedoch schon.

Mit einer Stimme

Preise kommunizieren ist das eine – Rechnungen stellen das andere. Viele Energieversorger arbeiten dabei mit Dienstleistern zusammen. Kundinnen und Kunden ist oft nicht klar, dass dieser Dienstleister im Auftrag der Stadtwerke handelt. Kommunizieren Sie Ihre Partnerschaft früh, transparent und auf mehreren Kanälen. So wissen alle Bescheid und Sie geben Verunsicherungen keinen Raum.

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Kommunikation – mit Rat und Tat.
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