Ein unverzichtbarer Dienst an der Gesellschaft – das Ehrenamt

Am 20. April 2020 ist der Tag der Anerkennung von Freiwilligen

Jeden Tag sind sie unter uns. Sie halten Prozesse am Laufen und die Gesellschaft würde ohne sie wahrscheinlich weniger reibungslos funktionieren: Freiwillige und Ehrenamtliche.

Neben ihren beruflichen und privaten Verpflichtungen engagieren sie sich für das Gemeinwohl, und das meist ohne finanzielle und materielle Vergütung. Diese Leistung ist Mehrwert, die unseren Respekt sowie unsere Anerkennung verdient. Ob sie als Sanitäter beim Deutschen Roten Kreuz Veranstaltungen betreuen, als Freiwillige Feuerwehrleute Brände bekämpfen oder als Helfer des THW ganze Gebiete nach Überschwemmungen trocken legen: Freiwillige sind in allen Altersgruppen und Tätigkeitsbereichen zu finden.

Ehrenamtliche Tätigkeiten in unsteten Zeiten – wie die Freiwilligendienste auf neue Umstände reagieren

In der aktuellen Zeit sind die freiwilligen Arbeitsleistungen von Ehrenamtlichen bedeutsamer denn je. Die Freiwillige Feuerwehr etwa staffelt ihre Einsatztruppen, um das Abstandsgebot einhalten so können. So sind sie bei etwaigen Einsätzen nicht in voller Mannstärke gleichzeitig im Feuerwehrhaus. Erst, wenn die vorherige Staffel das Haus verlassen hat, wird die nächste Staffel es betreten. So beugen sie der Ansteckungsgefahr untereinander vor – denn die Einsatzkräfte müssen auch weiterhin optimal einsatzfähig bleiben.

Das Rote Kreuz ergeht sich derweil in Vorbereitungen, wie sie die Koordination und Versorgung im Krisenfall meistern, bereiten Hilfseinsätze vor, verteilen Hilfsgüter und Schutzmaterialien in den Ortsgruppen oder bieten Einkaufsdienste für Risikogruppen an.

Zielgerichteter Einsatz von Freiwilligenarbeit

Aktuell wird darüber diskutiert, ob man auch die jungen Erwachsenen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren, dort einsetzen könnte, wo sie am dringendsten gebraucht werden – etwa in der erweiterten Krankenbetreuung und der Lebensmittelversorgung oder in der Logistik. So hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey vorgeschlagen, junge Freiwillige zum Corona-Krisen-Einsatz zu berufen. Der Deutsche Caritasverband unterstützt diesen Vorschlag. Aktuell sind beim Bundesfreiwilligendienst über 39.000 Helfer angemeldet, hinzu kommen 52.000 junge Menschen im FSJ.

Das Plus des Ehrenamts für Arbeitgeber

Damit Freiwillige bei Bedarf ihrem Dienst nachgehen können, sind sie ebenfalls auf das Verständnis der Familie und des Arbeitgebers angewiesen. Gemeinnützige Einrichtungen wie das THW, das Deutsche Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr stellen sicher, dass  Arbeitszeit, die wegen ehrenamtlichen Tätigkeiten ausfällt, dem Arbeitgeber erstattet wird. Denn ohne die Arbeitgeber als Kooperationspartner könnten Ehrenamtliche nur außerhalb der Arbeitszeiten Freiwilligendienste leisten – doch Ernstfälle und Einsätze richten sich nicht nach dem Feierabend.

Wenn also der Ehrenamtliche durch einen Einsatz Arbeitszeit versäumt, so entstehen dem Arbeitgeber keine Kosten. Ganz im Gegenteil. Freiwillige bringen meist Fähigkeiten und Fertigkeiten mit, die jedem Betrieb gut tun: Sie haben nicht nur einen klaren Sinn für Verantwortung und Teamwork, sondern bringen auch Zusatzqualifikationen wie spezielle Führerscheine, medizinische Fortbildungen, Fachwissen zu Technik und Katastrophenschutz oder Kenntnisse von Führungsstrategien mit.

Zeit für Anerkennung

Der regelmäßige Applaus, der aus der häuslichen Distanz in Richtung der Helferinnen und Helfer gespendet wird, macht in Social Media zurzeit die Runde. Genauso zeigen die Gedenktage am 20. April und am 5. Dezember für Ehrenamtliche die große Bedeutung der gesellschaftlichen Arbeit. Und vielleicht haben diese unsteten Zeiten neben all den Schatten auch die Chance, diese Menschen dauerhaft mehr wertzuschätzen.

Bekennen Sie Farbe und lassen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dem Outfit ihres Ehrenamts zur Arbeit erscheinen. So wird sichtbar, wie viele in ihrer Belegschaft sich lokal engagieren. Aber es geht auch ohne Ehrenamt und Uniform – vielerorts zeigen Menschen in diesen Tagen Solidarität und leisten Nachbarschaftshilfe. Sie führen den Hund aus und stellen Einkäufe oder Blumen kontaktlos vor die Tür.

Nicht nur an den Gedenktagen ist Engagement von Menschen medienrelevant. Weil ihre Geschichten das Herz berühren, kann man sie auch an anderen Terminen spielen. Wir unterstützen Sie bei der Kommunikation. Sei dies durch ein Gesamtportrait Ihrer Belegschaft oder Geschichten Ihrer einzelnen „local heroes“ in:

  • lebendigem Text und in Bildern mit ungewöhnlichen Perspektiven für die Presse,
  • individuellen Posts und Stories für Ihre Social Media Kanäle (auch aus dem Homeoffice Ihrer Mitarbeiter),
  • Interviews für Radio oder Fernsehen.

Wir unterstützen Sie von der Idee bis zum fertigen Produkt. Kontaktieren Sie uns unter info@pressewerk.com.